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Der Unterschied zwischen DSL und ISDN



Wo es früher noch Modems gab und die Verbindung ins Internet, sowie das Wechseln von einer Seite auf die Nächste, sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat, gibt es heute DSL und ISDN.

Die Digitalisierung des Telefonnetzes begann in den Sechzigern, worauf in den Siebzigern und Achtzigern die Vermittlungstechnik folgte. Eine analoge Datenübertragung stand fand nur noch auf Strecke vom Endkunden zur Vermittlungsstelle statt. Daher lag es auch nahe, die Endkunden ebenfalls digital anzuschließen, um die gesamte Übertragung auf digitalem Wege abzuwickeln. Man erfand das Integrated Services Digital Network, kurz ISDN. Doch was ist ISDN? ISDN machte die digitalen Übertragungen auch beim Kunden verfügbar. Direkt über das Telefon konnte man nun die Sprachsignale umwandeln und man kann mit dem PC direkt digitale Signale senden. Ein solcher Kanal kann 64 kbit/s transportieren, wobei man bei Nutzung mehrerer Kanäle die Datenmenge noch steigern kann, dabei erhöht sich auch die Geschwindigkeit des Verbindungsaufbaus.

Um das ISDN nutzen z können, ist es nötig, einen ISDN-Adapter an den PC anzuschließen. Normalerweise sind dies Steckkarten, die man in den Rechner einbauen kann, doch mittlerweile gibt es kleine Kästchen, die man per USB anschließen muss.

Eine noch recht junge Technik ist die Digital Suscriber Line. Diese überträgt ebenfalls die Daten über das Telefonsignal, ist es jedoch viel schneller als ISDN oder Modem. Der Unterschied von ISDN und DSL ist, dass beim DSL keine Verbindung zur weit entfernten Gegenstelle aufgebaut wird, sondern es besteht praktisch dauerhaft eine zusätzliche Datenverbindung zur nächsten Telefonvermittlungsstelle. Durch die kürzere Strecke ist die Geschwindigkeit höher. Aus technischen Gründen, benötigt man für DSL ein Kupferkabel. Vor Jahren aber wurden in manchen Städten stattdessen Glasfaserkabel verlegt, was die DSL Verfügbarkeit für manche Menschen nicht möglich macht. Da sich der Begriff DSL als schnelle Technik eingebürgert hat, bieten manche Anbieter "DSL über Satellit" oder "DSL über Glasfaserleitung" an, was aber eine andere Technik als DSL ist, und somit nicht dem DSL-Standard entspricht. Damit Sie DSL nutzen können, brauchen Sie ein DSL Modem, auch DSL Router genannt.

Durch die heutzutage durch zahlreiche Firmen angebotene DSL und ISDN Tarife ist der Weg ins Internet sehr einfach und unkompliziert.